Sonstige Fahrzeuge in Regelspur
Nebenbahn-Donnerbüchse BCi25


Das
Modell ist komplett aus Messing. Die Wände sind
geätzt und das Fahrwerk besteht aus gefrästen
Profilen und einigen Gußteilen, die Bremsanlage
ist vollständig nachgebildet. Die Sitzbänke
wurden aus Holz gefertigt und die Beleuchtung, einschließlich
der Perron-Beleuchtung funktioniert auch. Der Wagen
ist mittels kleinen Schraubenfedern zwischen Federpaket
und Achslager gefedert. Die Beschriftung entspricht
der Epoche 3 der DR. Vorbild: LüP 12,1m, Achsstand
6,0m.
(Das Modell wurde auf dem wunderschön
gestaltetem Modul von Andreas Gerlach fotografiert.)
Niederbordwagen der CSD
umgebauter Standard-Güterwagen

Das Modell
wurde unter Verwendung eines Magnus-Fahrwerkes hergestellt,
allerdings wurde eine Dreipunktlagerung eingebaut
und die Spurkränze der Radsätze auf 1,6mm
abgedreht. Der Wagen entspricht der Flachwagen-Bauart
X08 der DB. Diese Gattung entstand durch Umbau von
beschädigten Wagen anderer Gattungen. Nicht
nur bei der DB gab es diese Umbauten sondern auch
bei der CSD. Hier wurde diese Gattung als "P" bezeichnet.
Das Vorbild dieses Wagens steht im Eisenbahnmuseum
Jarowmer (bei Hradec Kralove).
(Das Modell wurde auf dem Bahnhof
Mitte der IG Spur II e.V. fotografiert.)
Kalkwagen
nach Musterblatt A7 Gattungsbezirk Eberfeld,
ab 1930 Wuppertal


Das
Modell ist komplett aus Messing, alle sechs Klappen
lassen sich öffnen, die Seitentüren natürlich
auch. Der Wagen besitzt, wie das Vorbild, einen Holzfußboden
und ist mittels kleinen Schraubenfedern zwischen
Federpaket und Achslager gefedert. Die Beschriftung
entspricht der Epoche 3 der DB.
Das Fahrzeug kann von der Fa. Arte-Tec in der Schweiz bezogen
werden.
offener Kohlenwagen nach Musterblatt A6
Gattungsbezirk Schwerin


Die
Modelle wurde unter Verwendung von Magnus-Fahrzeugen
hergestellt, allerdings wurde eine Dreipunktlagerung
eingebaut und die Spurkränze der Radsätze
auf 1,6mm abgedreht. Außerdem hat einer ein
Bremserhaus aus eigener Fertigung bekommen. Die Beschriftung
entspricht der Epoche 3 der DR.
Niederbordwagen amerikanische Bauart
(ein
baugleiches Fahrzeug befindet sich im Eisenbahnmuseum
Bochum Dahlhausen)


Während
des Zweiten Weltkrieges wurden in den USA verschiedene
Wagentypen den allierten Truppen in Europa zur Verfügung
gestellt. Dieser Niederbordwagen mit einer Tragfähigkeit
von 60t war für den Transport von zwei Sherman-Panzern
vorgesehen. Nach dem Zweitem Weltkrieg sind diese
Fahrzeuge in verschieden Ländern verblieben,
bei der DB sind sie als XXo49 und bei der DR als
OOn eingereiht worden.
Auch
dieses Modell ist komplett aus Messing gefertigt.
Die voll gefederten Bettendorf-Drehgestelle stammen
von einem amerikanischen Hersteller und sind urspr ünglich nur für eine Spurweite
von 63,5mm ausgelegt. Doch den halben Millimeter holt man ohne Schwierigkeiten
raus. Im Gegensatz zu vielen europäischen Wagen besitzt dieser einen mittleren
Hauptträger dessen Querschnitt die Form eines Hut hat.
Dieses Profil (547,5mm
lang) habe ich bei einem Kupferschmied anfertigen lassen.
Alle anderen Profile sind aus 0,5mm Messing geätzt. Die Bordwände sind aus doppelseitig
kaschiertem Leiterplattenmaterial mit geätzten Bretterfugen, die Stirnbordwände
sind beweglich. Das Modell besitzt eine Westinghouse-Bremsanlage.
Die Beschriftung entspricht der Epoche 3 der
DR.
Glm 04.3
(entsprechen
den UIC-Anforderungen teilmodernisierter Güterwagen
der DR, erstes Baujahr 1957)


Vorbild
für diese Modell ist ein teilmodernisierter
Güterwagen, der mit seinem UIC-Laufwerk mit
Doppelschakenaufhängung den gewachsenen Anfordrungen
gerecht wird. Zur Modernisierung wurden Fahrzeuge
der Austauschbauart verwendet, dessen Rahmen beibehalten
wurde. Ab 1,3m wurden die Seiten- und Stirnwände
mit Blech beplankt und mit UIC-Lüftungsschiebern
versehen.
Im Gegensatz
zu den anderen Modellen ist hier der Aufbau aus
Polystyrol - W ände, Profile, Schiebetür. Ich
wollte versuchen mit handelsüblichen U-, L- und I-Profilen und Platten aus
diesem Material ein genauso gutes und vorallem maßstäbliches Modell
zu schaffen.
In die Kunststoffprofile lassen genauso wie in Messing
Nietenimitationen durch einfaches Drücken auf der Nietenpresse herstellen. Der Wagen ist jedoch
noch nicht fertig, eine Bremsanlage und die Beschriftung für
die Epoche 3 der DR fehlen noch.
Ghs Oppeln
mein erster Regelspurwagen in Spur II

Der
Ghs Oppel wurde ab 1938 in Serie, mit Kriegsbeginn,
in Großserie gebaut. Augenscheinlichster Unterschied
zu seinen Vorgängertypen ist der Achsstand von
6,0m bei einer LüP von 9,1m. Durch diesen
großen Achsstand ist ein ruhiger Lauf auch
bei höheren Geschwindigkeiten gewährleistet
gewesen, sodaß die zulässige Höchstgeschwindigkeit
auf 90km/h festgelegt werden konnte.
Außerdem
ist durch den Achsstand das Sprengwerk erforderlich
geworden. Durch die geschweißte Bauart konnte
erstmals auf die bisher üblichen Knotenbleche
verzichtet werden. Insgesamt wurden 28077 Stück
gebaut und davon 6150 mit Handbremse. Der
Wagenkasten ist mit Holzwänden,
an denen die genieteten Profile befestigt worden, aufgebaut.
Das Fahrwerk stammt
von der Fa. Magnus. Auch hier wurde eine Dreipunktlagerung
eingebaut und die Spurkränze der Radsätze auf 1,6mm abgedreht.
Die Beschriftung entspricht der Epoche 3 der
DR..
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